Volunteer Nepal – schenke den Kindern Nepal’s Deine Zeit

Das hinduistische Nepal gehörte bereits vor den schweren Erdbeben 2015 zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen, insbesondere die Kinder, benötigen vor Ort jede erdenkliche Hilfe!

Das Land selbst ist ein Land der Superlative. Der Himalaya mit dem höchsten Berg der Welt – der Mount Everest –, den vielen saftig grünen Wald- und Wiesenlandschaften, dem wilden Dschungel im Süden des Landes und die mystisch anmutenden Nebelwälder sorgen für eine landschaftliche Schönheit, die ihres Gleichen sucht.

Nichts desto trotz ist Nepal heute mehr denn je ein Entwicklungsland. Die Analphabeten-Quote liegt bei über 50 %. Bei den Erdbeben 2015 wurden tausende Wohnhäuser, Schulen und andere Gebäude zerstört. Das Land braucht heute dringender denn je jede nur mögliche Unterstützung.

Für die Volunteer Tätigkeit werden sowohl Menschen mit, als auch ohne spezielle Berufsausbildung gesucht. Zum einen werden Menschen gesucht, die beim Wiederaufbau der Gebäude behilflich sind und bereit sind anzupacken, zum anderen Menschen, die durch ihre Berufsausbildung Unterstützung anbieten können. Egal, ob sie Pädagoge sind und den Kindern Englisch Unterricht geben können oder ob sie Bauingenieur sind, jede Unterstützung ist gefragt!

Die Hilfsorganisation SCCNepal ist in den Dörfern nördlich von Kathmandu tätig. Ein weiteres Projet befindet sich im Nordwesten von Kathmandu.

Factbox:

 

Altersbegrenzung Ab 18 Jahren
Beginn Flexibel
Einsatzdauer 10 Tage – max. 21 Wochen
Projektstandorte In Dörfern nördlich oder nord-westlich von Kathmandu
Unterbringung Gastfamilien
Sprachkenntnisse Gute Englischkenntnisse
Flugkosten € 500-750,–
Kosten/Tag vor Ort maximal US$ 15,–
Transfer zum Einsatzort US$ 10,–

 

Wenn auch du Nepal mit deiner Zeit unterstützen möchtest, dann verwende das Kontaktformular auf dieser Seite. Um eine optimale Organisation und den bestmöglichen Einsatzort zu gewährleisten, möchte ich dich bitten, mir den Wunschtermin, als auch deine berufliche Qualifikation bekannt zu geben. Bitte auch anführen, ob und welche Art der Arbeit du dir vorstellen kannst und welche nicht. Zudem würde mich Deine Motivation interessieren:). Es ist für dich, aber auch die Einsatzgebiete und Menschen vor Ort besonders wichtig, dass im Vorfeld möglichst alle Details abgestimmt und besprochen werden. Nur so ist die Hilfe vor Ort effizient und zielführend!

„Am kostbarsten sind die Menschen, die keine großen Reden halten, sondern jene, die mit Taten zur Seite stehen, wenn man sie braucht.“

Trekking im Anschluss an die Freiwilligenarbeit:

Nepal ist auf den Tourismus angewiesen. Durch die schweren Erdbeben ist auch in diesem Bereich eine wichtige Einnahmequelle für das Land zum Erliegen gekommen! Mit einer geführten Trekking-Tour im Anschluss an deine Freiwilligenarbeit kannst du das Land zusätzlich unterstützen.

Wenn du daran Interesse hast, dann kann ich dir auch hier den Kontakt zu ausgezeichneten Guides, wie zum Beispiel Thapaliya Bashudev, herstellen!

Trekking auf dem „Dach der Welt“ zahlt sich auf jeden Fall aus und mit deiner Tour unterstützt du zusätzlich das Land mit wichtigen Einnahmen.

„Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“

Weiterführende Informationen:

Nepal braucht Dich – Unterstütze das Projekt von Helping Hands

Schenke den Kindern Nepal’s Deine Zeit! Es ist das wertvollste Geschenk, das Du machen kannst.

Hinteres Jöchle (Brandnertal) – Skitour

Schneelage:

Die Sonne hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Auch heute liegen die Temperaturen am frühen Morgen bei gerade null Grad. Pulver gehört der Vergangenheit an, der Schnee ist feucht und schwer. Was auch die Lawinengefahr deutlich erhöht! Bitte daher die Touren gut planen und im Zweifelsfall mit dem örtlichen Tourismusverband die Routen abstimmen.

Route:

Die Tour auf das Hintere Jöchle ist eine wunderschöne Tour, die vor allem durch landschaftliche Reize besticht. Der Anstieg ist steht und nimmt gegen Ende etwas Fahrt auf.

Bis zur Unterzalimalpe steigt man entweder entlang der Skipiste auf oder geht, wie ich, über den Glingaweg hoch. Bis zur Unterbrüggelealpe geht es nun beinahe flach weiter, ehe es heißt: Luft holen für den Anstieg. Durch den Wald geht es nun hoch zur Oberbrüggelealpe. Hier erreicht man zum einen die Waldgrenze und den ersten lohnenden Aussichtspunkt. Eine Alpe, die wirklich traumhaft schön gelegen ist. Und hier fange ich auch die ersten Sonnenstrahlen heute ein.

Aber der Oberbrüggelealpe geht es linker Hand hoch in Richtung Oberzalimhütte, rechter Hand Richtung Hinteres Jöchle. Ab hier steigt man in der Sonne hoch und links und rechts von mir sieht man den Hängen die liebe Mühe mit der Sonne an.

Der letzte Anstieg auf das Jöchle ist der steilste, aber schlußendlich lohnt sich, denn das Panorama ist ein Traum! Und die bevorstehende Abfahrt lässt ja das Herz auch höher schlagen.

Bis zur Oberbrüggelealpe erfolgt die Abfahrt entlang ab dem Aufstieg. Oberhalb der Oberbrüggelealpe links halten und den Spuren durch den Tiefschnee folgen. Es lohnt sich ab hier nicht mehr der Aufstiegsroute zu folgen!

Tourendaten:

Höhenmeter: 1085m

Länge: 12,5km

Einkehrmöglichkeiten: nur in Brand

Die detaillierte Route könnt ihr auch hier abrufen!

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frühlings-Skitour auf die Oberzalimhütte

 

 

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

Auf dem Falken – Powder-Genuss pur

Schneelage:

Herrlicher Neuschnee! Die meisten Abfahrten können am Vormittag in reinstem Pulver abgefahren werden! Ein Traum. Eine Schneedecke, die man nur selten so vorfindet! Also raus und ab auf die Skier.

Route:

Am Ende des Lecknertales befindet sich ein geräumter Parkplatz für Winterfreunde. Von hier aus geht es den Spuren folgend linker Hand hoch in Richtung Hochhäderich und auf den Falken. Diese Seite des Lecknertales ist vor allem am frühen Morgen ein Genuss, da man hier in der Regel in den Genuss der Morgensonne kommt.

Der Aufstieg auf den Falken ist einfach und wenig anspruchsvoll. Immer wieder gibt es flache Passagen, die auch Anfänger durchatmen lassen.

Mir gefällt die Tour in Richtung Falken besser, da sie für die Abfahrt mehrere Varianten, aber vor allem längere Abfahrten ermöglicht.

Tourendaten:

Höhenmeter: 667m

Länge: 9,8km

Einkehrmöglichkeiten: keine

Weiterer Tourenbericht zur Region:

Frisches Pulver in den Bergen – Hochhäderich

Hinweis:

Einmal mehr möchte ich auf das Spenden-Projekt für Nepal aufmerksam machen! Die Kinder in Nepal brauchen unsere Hilfe! Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nepal-Hilfe

 

Nepal braucht Dich – unterstütze das Projekt von Helping Hands

2015 habe ich auf meinem Blog aufgrund der schrecklichen Ereignisse auf ein Spendenprojekt aufmerksam gemacht. Insgesamt haben die Erdbeben über 8.000 Tote und 16.500 Verletzte gefordert. Über eine halbe Million Wohnhäuser wurden zerstört.

Die Initiative „Helping-Hands“ hat in Zusammenarbeit mit Bashudev Thapalyia (Organisation: SCCN Nepal) und Shree Ram Thapalyia und Shreejana Upreti (Oranisation: CDFN Nepal) unmittelbar nach der Naturkatastrophe ein Projekt zur Unterstützung der Erdbebenopfer gegründet.

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Nach wie vor sind die Menschen in Nepal, ein Land, das bereits zuvor zu den ärmsten Ländern der Welt gehörte, auf unsere Unterstützung angewiesen.

Drei Millionen Menschen in Nepal sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. 1,4 Millionen Menschen brauchen JETZT SOFORT Hilfe!

Vor allem sind viele Kinder auf die direkte Hilfe und Unterstützung angewiesen. Kinder, die bei den Erdbeben nicht nur ihr DAHEIM verloren haben, sondern vor allem auch ihre Angehörigen. Das Projekt der „Helping-Hands“ möchte vor allem diese Kinder aktiv unterstützen!

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Wenn Du neutrale Informationen zur aktuellen Lage möchtest, dann findest Du diese hier:

Und natürlich liefert Google weitere Suchergebnisse, für all jene, die sich selbst vorab ein neutrales Bild machen möchten.

Informationen zur Initiative kannst Du hier finden: NEPALPROJECT – HELPING HANDS

Neben den vielen großen Hilfsprojekten für Nepal hast Du hier die Möglichkeit eine kleine Initiative zu unterstützen. Damit hast Du die Möglichkeit Deine Unterstützung zielgerichtet zu tätigen! Auf dem Blog der Initiative kannst Du Dir über die Unterstützungsarbeit vor Ort direkt ein Bild machen und nachvollziehen, wofür die Mittel verwendet wurden.

Für Spenden können auch Spendenquittungen ausgestellt werden. Deine Spende kannst Du auf folgendes Konto anweisen:

Helping – Hands – Association

Crédit Mutuel
IBAN:   FR76 1027 8021 3500 0205 2630 145

BIC:   CMCIFR2A

Verwendungszweck: „Spende von …….“

 

Du kannst das Projekt auch unterstützen, indem Du einen Kalender für € 15,– kaufst. Mehr dazu findest Du auf der Homepage der Helping Hands Association.

Wie im letzten Bericht vorgestellt, kannst Du das Projekt auch über die Crowdfunding Plattform „gofundme“ unterstützen! Luciana sammelt hier für die Helping Hands Spenden und leitet diese direkt weiter!

Jeder noch so kleine Beitrag ist ein Licht, ein Hoffnungsschimmer für die Kinder in Nepal.

Das Projekt ist absolut vertrauenswürdig und wenn meine Pläne für dieses Jahr funktionieren, dann werde ich Euch im Herbst diesen Jahres meine persönlichen Eindrücke 1:1 schildern! Ich danke Euch schon jetzt für die Unterstützung!

 

„Hoffnung ist ein Licht in der Dunkelheit.“

 

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Neues Jahr, neues Glück

Ich habe mir jetzt eine lange „Auszeit“ vom „Bloggen“ gegönnt, was aber nicht heißen soll, dass ich nicht in meinen geliebten Bergen unterwegs war. Nein, ich war sogar mehr, als je zuvor unterwegs. Ich habe mir für 2016 sehr Vieles vorgenommen und werde auch wieder regelmäßiger, nicht ganz so häufig wie zuletzt, posten.

Neben zwei intensiven Ausbildungen, die ich im neuen Jahr in Angriff nehme, soll es aber auch ein Jahr der Erfüllung von einigen Träumen von mir werden, die ich bereits lange hege😉 und dazu braucht es natürlich gute Vorsätze, die etwas finanziellen Spielraum ermöglichen! Soll heißen, ich gehöre auch zu jenen, die sich für das neue Jahr sehr viel vorgenommen haben😉 mal sehen, was daraus wird.

Was aber sind meine Träume, die endlich wahr werden sollen in den nächsten Jahren?

  • Inka Trail
  • Tibet Trekking
  • Kanada Trekking

Wie dem auch sei, entsprechend werde ich auch meine Touren in den Alpen anlegen, um mich auf meine Traumerfüllung einstimmen zu können. Eine kleine Brücke nach Tibet habe ich bereits geschlagen …

„Warte nicht darauf, dass Dinge sich ändern, ändere sie selbst.“

oder

„Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst,

wirst du zwischen den Sternen landen“. F. Nietzsche

Ich ziele also Richtung Mond und hoffe, dass es der eine oder andere von euch ebenfalls macht! Denn man ist nie zu alt, um Neues zu entdecken! Ändern wir einige Dinge und starten in das Abenteuer. Ich freue mich schon darauf, mit euch viele Erlebnisse teilen zu dürfen und wünsche euch allen ein erfülltes, glückliches neues Jahr.

Und nicht vergessen, nicht der Erfolg im täglichen Hamsterrad erfüllt uns schlussendlich mit Glück und gibt unserem Leben einen Sinn, sondern wie wir gelebt und geliebt haben und zu anderen Menschen waren.

Oder wie es Walking-Wolf ausdrückt:

„Unser wichtigster Vorsatz ist, uns immer mehr zum „MENSCHEN“ zu entwickeln. Ein MENSCH in unserem Sinne, ist ein liebendes, mitfühlendes Wesen, stark und klar in seinem Sein, unfähig sich selbst oder anderen Leid zuzufügen. Ein Wesen, welches Schönheit sieht und Schönheit sät, sich selbst liebt und Liebe gibt, wo Liebe fehlt.“

Thomasnacht – die erste der Rauhnächte

Die Wintersonnenwende steht bevor und beginnt mit der dem 21. Dezember des Jahres. Mit der sogenannten Thomasnacht. Diese Nacht geht zurück auf den Apostel Thomas. Thomas war der „Zweifler“ unter den Jüngern Jesu. Thomas war auch jener Jünger, der sich nach dem Pfingstwunder nach Persien und Indien begab. Nicht zuletzt gibt es dort auch heute noch sogenannte „Thomaschristen“.

Die Thomasnacht ist jene Nacht, die im Jahreskreis am längsten dauert und mit dem kürzesten Tag aufwartet.

Die Thomasnacht wird auch die Nacht der Liebenden genannt. Früher wurde in jener Nacht der Partner für das Leben orakelt. Man legte sich hierfür Zettel mit Namen unter das Kopfkissen und zog am Morgen einen davon. In anderen Regionen wiederum sagte man, dass man in jener Nacht vom Partner des Lebens träumt. Wer in dieser Nacht im Traum erscheint, ist laut Aberglauben, der Partner, den man wahrhaftig liebt.

In anderen Bergregionen legte man sich in der Thomasnacht einen Bergkristall in die Hände und ging mit diesem und der Bitte, die wahre Liebe zu offenbaren, in das Reich der Träume. Der Heilige Thomas sorgte dann für die entsprechenden Träume … der beziehungsweise jene, die sich in dieser Nacht in den Träumen offenbarte, war der/die für das gemeinsame Leben.

In Kärnten wiederum war man davon überzeugt, dass man in der Thomasnacht in die Zukunft sehen kann. Jungbauern haben früher das sogenannte „Zaunstecken-Zählen“ veranstaltet. Dabei hat man eine Zahl genannt und hat von der Zauntür ausgehend nach rechts gezählt. Der Stecken auf den man so gelangte sollte Aufschluss darüber geben, wie der künftige Partner aussah.

Auch in Böhmen war man davon überzeugt, dass man in der Thomasnacht seinen künftigen Ehepartner erkennen kann. Dazu werden in der Thomasnacht aus neun Arten verschiedenen Holz Kränze gefertigt. Diese setzt man am Abend auf den Kopf und begibt sich in der Nacht an einen Bach. Im Wasser des Baches soll dann das Gesicht des künftigen Partners erscheinen.

Das Bettstaffel-Treten ist ein Brauch, der den gleichen Zweck erfüllt. Vor dem Schlafengehen tritt man mit dem linken Fuß in den untersten Teil des Bettes und sagt dabei folgende Worte:

„Bettstaffel ich tritt dich, heiliger Thomas ich bitt dich, lass mir erscheinen den allerliebsten meinen.“

Bauernweisheit für die Thomasnacht:

„Friert’s am kürzesten Tage, so ist’s immer eine Plage.“

 

Ich wünsche euch auf jeden Fall eine schöne Nacht, wunderbare Träume und dass ihr von Verletzungen an den Füßen verschont bleibt. Und wenn du dir nicht sicher bist oder jemand neben dir liegt, der unter Umständen nicht:) … dann stelle lieber keine Fragen:) man muss nicht immer ALLES wissen:)

In der Zuversicht des neuen Morgens liegt die Kraft

Liebe Bergbegeisterte,

liebe Freunde, liebe Leser und Wegbegleiter,

 

 

ich habe in meinen Beiträgen mit Persönlichem stets gespart. Aus gutem Grund. Denn die Natur zu spüren und zu erleben, vermögen Bilder mehr zu vermitteln, als das geschriebene Wort. Und ich hoffe, dass ich den einen oder anderen dazu bewegen konnte, den Weg in die Natur zu gehen.

Mein Blog ist aus einer Laune heraus entstanden und hat sich zu etwas entwickelt, das ich nie zu träumen gewagt hätte. Aber vielleicht ist das mit vielem im Leben so. Das Schöne kommt eben oft unverhofft. Nicht selten entschwindet es aber unerwartet. Was bleibt, das ist die Erinnerung.

Das Leben ist Veränderung und wer meint, er hat es im Griff, den wird das Leben lehren, dass Wege vorgezeichnet sind. Nichts passiert aus Zufall, das Leben folgt einem Plan.

Das gilt natürlich auch für mich. Der Blog hat mir Freude gemacht und so war es nicht schwer viel Zeit zu investieren. Neben meiner erfüllenden Arbeit, meiner Familie, den schönen Wanderungen und Touren in den Bergen, hat der Blog und damit auch das Internet viel Zeit beansprucht. Zeit, die ich leidenschaftlich und gern investiert habe. Denn alles was man tut, soll man mit seinem ganzen Herzen tun.

 

„Nicht an Güter hänge dein Herz,

die das Leben vergänglich zieren.

Wer besitzt, der lerne verlieren,

wer im Glück ist, der lerne den Schmerz.“

  1. F. Schiller

 

Wie aus einer Laune der Blog entstanden ist, so habe ich mich aus einer Laune heraus dazu entschieden, mein Leben etwas auf den Kopf zu stellen und meine Zeit, die ich hier und in andere schöne Dinge investiert habe, anders zu verwenden.

Keine Sorge, die Berge und die Natur werden meine Leidenschaft bleiben. Aber so manches andere muss Wichtigerem weichen. Jede Veränderung im Leben ist mit Schmerz verbunden. Kein Wunder von lieb gewonnenem trennt man sich nur ungern und oft kann man noch keinen Sinn darin sehen, aber nicht selten spürt man, dass es keinen anderen Weg gibt, wenn man dem Ruf des Herzens folgen möchte.

„Lasst vergeh’n, was vergeht,

es vergeht, um wiederzukerhen,

es altert, um sich zu verjüngen,

es trennt sich, um sich inniger zu vereinen,

es stirbt, um lebendiger zu werden.“

J.C. Hölderlin

Ich hätte nie gedacht, dass aus meinem Blog das entstehen könnte, was er heute ist. Und auch in diesem Punkt, wie in vielen anderen auch, hat mich das Leben einmal mehr überrascht. Ich möchte mich bei euch für eure Beiträge, Kommentare, Mails und euer Feedback bedanken. Ich hätte das niemals für möglich gehalten und bin noch heute überrascht.

Meine Eindrücke, Wanderungen und Erlebnisse werde ich künftig nicht mehr posten, was bleibt, das ist mein Blog im Netz der Netze. Ich hoffe, er regt noch viele an, in der Natur Frieden, Ruhe und Erfüllung zu finden.

Ich selbst, werde mich künftig anderen Dingen widmen, die mir heute wichtiger erscheinen. Daher werde ich mich aus dem Internet zurückziehen und auch auf anderen Social Media Kanälen nicht mehr aktiv sein. Und solltet ihr mir eine Mail oder hier einen Kommentar hinterlassen, bitte nicht wundern, die Antwort kann unter Umständen etwas länger dauern. Geduld ist eine Tugend, die wir Menschen längst verloren haben. Wer aber in der Oase Natur unterwegs ist, weiß, dass alle guten Dinge ihre Zeit brauchen. So gesehen bin ich mir sicher, dass ihr Geduld mitbringen werdet. Denn das wirklich Schöne braucht seine Zeit.

Vielen Dank Euch ALLEN. Ich wünsche Euch viele schöne Stunden in der Natur und drücke Euch die Daumen, dass sie in euch das bewegt, was sie in mir bewegt hat.

In diesem Sinne … Bergheil

Michael

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Eine Tour, die jedem Wetter trotzt… – Gurtisspitze

Schönes Wetter ist nicht selbstverständlich und daher braucht es für die etwas „dunkleren“ Tage schöne Alternativen. Die drei Gipfel im Walgau, Gurtisspitze, Zäwas Heil und Goppaschrofa, sind eine ideale Tour, die auch bei Regenwetter in Angriff genommen werden kann und dazu noch einiges zu bieten haben. Eine ideale Tour auch für Familien mit Kindern (vielleicht den Goppaschrofa dann einfach weglassen), denn es gibt viel zu entdecken.

Ausgangspunkt

Hinter dem kleinen Ort Gurtis, der oberhalb von Frastanz liegt, versteckt sich das Alpgebiet Bazora. Hinter dem Weidegatter befindet sich ein kleiner Wanderparkplatz. Allerdings stellt man hier sein Auto auf eigene Gefahr ab. Wer also dem Weidevieh nicht vertraut, sollte sein Auto noch vor dem Weidegatter parkieren.

3 Gipfel – herrliche Wanderwege und bei schönem Wetter ein herrliches Panorama

Vom Wanderparkplatz geht es über herrliche Wiesen, die im Winter eine kleine, aber feine Liftanlage beheimaten, hoch in Richtung Bazoralpe. In der Regel tummelt sich hier sehr viele Kühe, wer also Respekt davor hat, der sollte nicht den Weg über die Wiesen, sondern den Güterweg wählen. Allerdings verpasst man dadurch herrliche Blicke in den Walgau und auf Feldkirch.

Die Stimmung heute ist trotz der dunklen Wolken, oder vielleicht gerade deshalb, traumhaft schön und beeindruckend. Einzelne Sonnenstrahlen suchen immer wieder ihren Weg durch die dichten Wolken, sind aber heute chancenlos. Einzelne Nebelschwaden und Wolkenfelder ziehen durch den Wald und hüllen die meisten Gipfel in einen Mantel der Überraschung.

Blick in den Walgau
Blick in den Walgau

Entlang dem Skilift schlängelt sich der Weg hoch zur Bazoraalpe, die mit einem schönen Blick in den Walgau aufwarten kann. Eine schöne, alte Alpe. Eine Alpe, die es mir angetan hat. Hinter der Alpe führt der Weg in den Wald hinein. Hier gabelt sich der Weg. Linker Hand geht es nun in vielen Serpentinen hoch in Richtung Goppaschrofa. Mittlerweile bin ich auf der Höhe der Wolkenfelder angelangt und die Sicht wird im schlechter und gleichzeitig mystischer.

Salamander
Alpen Salamander

Salamander säumen den Weg und der Nieselregen, der mittlerweile eingesetzt hat zaubert eine herrliche Stimmung in den Wald. Immer felsiger wird das Terrain, der erste Gipfel ist nicht mehr weit. Mit einem letzten Anstieg geht es hoch zur Gurtisspitze, die ansonsten mit einem herrlichen Panorama und schönen Tiefblicken aufwarten kann. Heute ist alles in „Watte“ gehüllt. Am Gipfelkreuz ist eine Gebetsfahne angebracht. Und die hier angeführten zehn Gebote haben was.

Zehn Gebote
Zehn Gebote

Zurück auf den Sattel und an einer kurzen mit Stahlseil gesicherten Stelle geht es hoch zur nächsten Erhebung, die nicht einmal zehn Minuten von der Gurtisspitze entfernt ist, sich aber gut zu verstecken weiß und auch nicht angeschrieben ist. Das Kleinod, die Zäwas Heilspitze. Ein Örtchen an dem man Verweilen kann. Ein Blick ins Gipfelbuch bestätigt die Vermutung, eine Spitze, die von Stammgästen besucht wird. Kein Wunder.

Zäwas Heilspitze
Zäwas Heilspitze

Von hier geht es entlang einer Felswand zur Spitzlewiese. Auch hier tummeln sich viele Kühe. Die Sicht ist nach wie vor sehr schlecht und der Regen hat mittlerweile etwas zugenommen. Ab hier geht es hinunter zum Fuße des Goppaschrofen. Ein letzter heftiger, kurvenreicher und heute etwas rutschiger Anstieg führt hoch zum Sattel und entlang der südlichen Flanke etwas ausgesetzt hoch zum Gipfel des Goppaschrofen. Ein Felskoloss der mich immer schon irgendwie beeindruckt hat. Gott weiß warum. Der ansonsten beängstigende Blick ins Tal fällt heute sehr sanft aus, denn auch hier ist alles in einen dicken Schleier gehüllt.

Von hier geht es zurück zur Bazoralpe. Ein wunderschöne Tour, die nicht sehr anspruchsvoll ist (Ausnahme vielleicht der Goppaschrofa für die etwas weniger Geübten) und mit viel Abwechslung und herrlicher Landschaft aufwarten kann. Bei nassen Verhältnissen wie heute, heißt es die Schritte vorsichtig zu setzen, denn der Boden ist rutschig und teilweise steil.

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Details

 

Wegstrecke 9,9km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenmeter 923m
Höchster Punkt 1.781m Goppaschrofa
Einkehrmöglichkeiten Auf dem Weg keine
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Bazora

 

Weitere Bilder zur Tour

Gibt es auf Facebook.

Karte und Höhenprofil

gurtisspitze wanderkarte
Quelle: Outdooractive.com
gurtisspitze höhenprofil
Quelle: Outdooractive.com

 

 

„Wenn der Weg schön ist,

dann frag dich nicht,

wohin er führt. Geh in

einfach.“ 

   

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Manchmal muss man die üblichen Wege verlassen – Flexenspitze

Die Flexenspitze liegt im Herzen des Lechquellengebirges und gehört zu den markanten Gipfeln, die sich um die höchste Erhebung, die Große Wildgrubenspitze, angesammelt haben. Die Gipfel dort sind einsam und bieten alles, was das Bergfexen-Herz begehrt. Aber sie fordern, was aber auch schön ist. Die heutige Tour auf die Flexenspitze, die eigentlich bis zur Grätligratspitze hätte führen sollen, hatte es in sich und so dann und wann musste ich die üblichen Wege verlassen. Aber auch das muss dann und wann einmal sein, wenn man etwas anderes in seinem Leben erleben möchte. In den Bergen nicht immer ganz ungefährlich, zugegeben, aber heute hat es sich mehr als nur gelohnt.

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für diese Tour ist der Wanderparkplatz auf dem Flexenpass. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, der findet hier auch eine Haltestelle vor. Was durchaus seinen Reiz hat, da man in diesem Fall nicht auf dem gleichen Wege absteigen muss, sondern die schönere Variante über den Alpsee nach Lech wählen kann. Was mehr als nur lohnend ist!

Auf Wegen ohne Markierung

Gleich vorab: die Tour auf die Flexenspitze erfordert zum einen Orientierungssinn, da es keine Markierungen außer den „Steinmandl“ gibt und zum anderen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wer zudem das Absteigen über losen Schotter nicht mag, der sollte die Tour sofort wieder aus dem Programm streichen! Gerade der Gipfelauf-/abstieg auf die Flexenspitze erfordern zu dem Erfahrung in leichter Kletterei.

Das erklärte Ziel heute ist die Grätligratspitze, die sich hinter der Flexenspitze versteckt. Mein Fuß, der eigentlich nur die Berge gewöhnt ist, ist noch lädiert vom Fußball-Spielen. Aber bei diesem Wetter muss es einfach klappen.

Gebirgsbach auf dem Weg zum Grubenjoch
Flexenbach auf dem Weg zum Grubenjoch

Über die Wiesen, entlang dem rauschenden Gebirgsbach (Flexenbach) steige ich früh morgens (halb sechs Uhr) auf. Als ich auf das Grubenjoch blicken kann, macht sich Enttäuschung breit, denn hier liegen noch mächtige Alt Schneefelder. Vielleicht sollte ich doch besser auf die Große Wildgrubenspitze aufsteigen? Als ich beim Ursprung des Flexenbaches von einem ersten Schneefeld aus in Richtung Grubenjoch blicke und anschließend die mächtige Flexenspitze vor mir sehe, weiß ich, dass ich es probieren muss. Vielleicht mit einer etwas anderen Variante? Noch habe ich großen Respekt vor den Schneefeldern, aber da sich dort auch das Steinwild „tummelt“ ist es vielleicht nicht ganz so schlimm. Ich steige am rechten Rand des Schneefeldes unterhalb der Kleinen Grubenjochspitze auf. Und das macht sogar richtig Spaß, denn immer wieder heißt es etwas mit den Händen zupacken. Ja, so mag ich es. Ab und dann muss man die üblichen Wege einfach verlassen, wie es scheint. Aber Achtung: Ungeübte sollten das im freien Gelände tunlichst unterlassen!

Herrliche Morgenstimmung in den Bergen
Herrliche Morgenstimmung in den Bergen

Direkt unter der Kletterwand zum Grubenjoch komme ich heraus. Heute wähle ich die Umgehung, da selbst in dieser senkrechten Wand noch Schneewehen hängen, das ist mir dann doch etwas zu „haarig“. Auf dem Grubenjoch lacht mir die Morgensonne ins Gesicht und bereits hier erschließt sich ein herrliches Panorama auf meine Lieblinge im Lechquellengebirge. Die Wasenspitze ist noch ummantelt von mächtigen Schneefeldern, aber alle anderen Gipfel sind frei von Schnee und warten auf Besuch.

Herrliche Kletterei auf das Grubenjoch
Herrliche Kletterei auf das Grubenjoch

Nach einer kurzen Genuss-Pause an der Sonne geht es weiter in Richtung Flexenspitze. Achtung: hier nicht über den verlockenden Grat ab dem Grubenjoch aufsteigen, sondern die Flexenspitze westlich umgehen. Der Einstieg zum Gipfelsturm ist mit einem „Steinmandl“ versehen, was allerdings etwas gesucht werden will. Von hier aus geht es nun stark ansteigend, über losen Schotter hoch zur südlichen Flanke. Immer wieder auf die einzelnen, wenigen „Steinmandl“ achten. Diese erleichtern die Orientierung. Die südliche Flanke erreicht, geht es auf der östlichen Seite senkrecht bergab, daher gilt es hier die Schritte vorsichtig zu setzen, denn der Grat für den Aufstieg ist schmal und die Felsen hier werden immer loser (zumindest ist das mein Eindruck). Vielleicht haben die Klimaforscher doch Recht …

Morgenstimmung auf dem Grubenjoch
Morgenstimmung auf dem Grubenjoch

Immer wieder muss man Hand anlegen und mit leichter Kletterei kleine Felsen überqueren. Das macht Spaß und erleichtert mir zumindest den Aufstieg. Der Gipfel ist bald erreicht und belohnt mit einem fabelhaften Gipfelpanorama. Eine erste Pause ist mehr als verdient. Schade, dass heute der Himmel etwas trüb ist und dadurch die Fernsicht etwas eingeschränkt ist. Aber selbst ohne die ansonsten grandiose Fernsicht, befindet man sich auf einem wahrhaft herrlichen Gipfel. Leider spüre ich meine Mittelfußverletzung mehr, als mir lieb ist. Nichts desto trotz wandere ich dem Grat entlang in Richtung Grätligratspitze. Da der Schmerz immer stärker wird, entschließe ich mich aber vor dem finalen Anstieg auf den Gipfelsturm zu verzichten, denn immerhin möchte ich ja auch wieder ins Tal kommen und dafür brauche ich auf diesem unwegigen Gelände heute beide Füße.

Auf dem Gipfel der Flexenspitze
Auf dem Gipfel der Flexenspitze

Der Abstieg von der Flexenspitze über das lose Gestein ist mit meinem Bein heute sehr mühsam und erfordert sehr viel Feingefühl. Und so versuche ich das Bein so gut wie möglich zu schonen, was bei diesem Gelände nicht einfach ist. Auf jeden Fall bin ich froh, als ich wieder auf dem Grubenjoch stehe.

Die schöne Grubenjochspitze
Die schöne Grubenjochspitze

Um schneller talwärts zu kommen, entscheide ich mich für die Abfahrt mit den Bergschuhen über das vor mir liegende Schneefeld. Achtung: auch das ist absolut nicht empfehlenswert, wenn man sich mit Alt Schneefeldern nicht auskennt! Eine tolle Entscheidung, denn auf den Schuhen geht es wie auf Skiern zur Sache und so überwinde ich eine ansonsten von Schotter geprägte Strecke in nur 10 Minuten, für die man ansonsten gut und gerne 30-40 Minuten benötigt. Den Spaß, den ich dabei hatte, ließ jeden Schmerz im Bein vergessen! Einfach ein Traum.

Alt Schneefeld - rasante Abfahrt
Alt Schneefeld – rasante Abfahrt

Eine herrliche Tour, die nicht jedermanns Sache ist, aber für einsame Gebirgsjäger vielleicht zu den schönsten gehört.

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Details

Wegstrecke 6,5km
Gehzeit 4 ½ – 5 ½ Stunden
Höhenmeter 942m
Höchster Punkt 2.627m Flexenspitze
Einkehrmöglichkeiten Auf dem Weg keine – auf dem Flexenpass bzw. in Zürs J
Parkmöglichkeiten Wanderparkplatz Flexenpass

Weitere Bilder zur Tour

Gibt es auf Facebook.

Karte und Höhenprofil

karte - flexenspitze
Quelle: outdooractive.com
flexenspitze - höhenprofil
Quelle: Outdooractive.com

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Wandern im Zeitalter der Smartphones

Die Smartphones sind nicht mehr weg zu denken aus unserem Alltag. Ausgestattet mit entsprechenden Apps erleichtern sie nicht selten den Alltag, aber so manche App kann auch das Gegenteil bewirken. Wandern ist für mich vor allem Naturverbundenheit, Erholung und Achtsamkeit. Der ideale Ausgleich zum von Stress geplagten Alltag. Daher bin ich in Bezug auf Technik nur mit dem Notwendigsten ausgestattet.

Apps für Bergfexen

Auch wenn ich in der Regel eher „Altbacken“ unterwegs bin, so kann so manche App bei einer Tour in einem unbekannten Gebiet sehr hilfreich sein. Für Einsteiger in das Erlebnis Natur kann ich so manche App wirklich empfehlen, denn sie hilft dabei unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Gerade in Bezug auf Wegbeschreibung, Kartenmaterial und Tipps/Erfahrungen machen Apps durchaus Sinn und können vor allem zur Erhöhung der eigenen Sicherheit beitragen. Aber auch wenn man mit Kindern unterwegs ist, machen solche Apps durchaus Sinn, denn die Routenplanung (insbesondere in Hinblick auf Pausen und besondere Plätze) wird vereinfacht.

Sportscheck trägt diesen Bedürfnissen Rechnung und hat eine Outdoor App lanciert, die neben wertvollen Tipps, einen Kompass, eine Notruffunktion mit Standortangabe und Tourenempfehlungen inkludiert. Nicht weniger wichtig ist die inkludierte Wettervorhersage, die gerade in den Bergen von größter Bedeutung ist. Wer schon einmal in eine Gewitterzelle gekommen ist, der möchte dies in der Regel nicht noch einmal erleben. Bei den Tourenempfehlungen greift Sportscheck dabei auf die Datenbank von Outdooractive.com zurück. Das bürgt für Qualität. Sportscheck hat damit eine App auf den Markt gebracht, die dem Wanderer quasi all-in-one alles bietet, was für Bergwanderer wichtig ist. Und das BESTE daran, die App ist kostenlos!

Sportscheck Outdoor App

Outdooractive.com hat selbst ebenfalls eine App auf dem Markt. Allerdings und das gleich vorab, kostenlos ist diese nicht zu haben. Die Outdooractive Premium 2.2 kostet derzeit € 9,90. Wer die Seite von Outdooractive.com bereits für die Tourenplanung nützt, der wird vom Komfort und den Möglichkeiten begeistert sein. Neben dem Tourenplaner bietet die App auch eine SOS Funktion und einen Hüttenguide. Alles in allem eine gelungene, aber vor allem hilfreiche App für das Wandern in den Bergen. Allerdings werden viele mit der kostenlosen Version von Sportscheck das Auslangen finden.

Outdooractive Premium 2.2

Auch Komoot gehört zu jenen Anbietern, die wissen, was in den Bergen wichtig ist. Die Bedienung der App ist einfach und rasch erlernt. Allerdings ist in der kostenlosen Version der App nur eine Region kostenlos integriert. Jede weitere muss der App User für € 3,59 dazu kaufen. Wem das zu mühsam ist, der kann alternativ dazu das Gesamtpaket Westeuropa für € 29,99 erwerben. Von der Bedienung her vielleicht eine der angenehmsten Apps, allerdings liegt sie preislich über seinen Mitbewerbern.

Komoot Outdoor App

Neben den hier angeführten guten Komplettpaketen gibt es zahlreiche Einzel-Apps, wie zum Beispiel für die Wettervorhersage, den Kompass oder den Höhenmesser. Ich persönlich bevorzuge aber das Komplettpaket, denn wenn ich in den Bergen schon eine App verwende, dann möchte ich nicht zwischen unterschiedlichen hin und her Switchen. Das Teil soll mir Zeit sparen helfen und mir vor allem nützliche Informationen liefern. Daher gehe ich in diesem Beitrag auf solche Apps nicht weiter an.

Die Alternative zur App …

Ist ein Begleiter mit Bergerfahrung😉 vielleicht ein Bergführer aus der Region. Mit etwas Glück erwischen sie einen sympathischen Begleiter, der neben dem Naturerlebnis auch noch für Unterhaltung sorgt. Diese Kombination schlägt dann aber wirklich jede App.

Die andere Möglichkeit ist natürlich ein modernes GPS Gerät, das mit vielen wertvollen Features ausgestattet ist. Allerdings liegen diesen preislich weit über den Apps.

Oder aber du gehörst zu jenen Bergfexen wie ich, die das Studieren von herkömmlichen Karten einfach lieben. Solche Karten von vielen Gipfeln in den Alpen findest Du zum Beispiel im Shop des Alpenvereins.

Wie auch immer, wichtig ist, dass man sich für eine Gebirgstour gut vorbereitet. Dabei spielt es keine Rolle ob modern mit Smartphone oder alt herkömmlich mit gutem Kartenmaterial. Und darf das Schmökern in den vielen tollen Blogs nicht vergessen werden!

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"Viele suchen in der Ferne die Heimat, die sie dort, wo sie wohnen, verloren haben. Doch letztlich sind sie auf der Reise nach sich selbst." A. Grün

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